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Mittwoch, 15.08.2018

Hyposensibilisierung Biene Wespe

So läuft eine stationäre Immuntherapie in der PsoriSol ab!

In diesem Beitrag informieren wir über eine spezifische Behandlungsmöglichkeit bei einer Bienen-/Wespengiftallergie.

Stiche von Wespen oder Bienen verursachen meist eine lokale Reaktion (Schmerzen, Schwellung, Rötung, Juckreiz) und bei 3,5% der Bevölkerung eine anaphylaktische Reaktion.

Häufigkeit der Auslöser von Insektengiftallergien:

Wespe (69,5%)
Biene (17,4%)
Hornisse (5,5%)
Hummel (0,4%)

Bienen- oder Wespengift-SIT (spezifische Immuntherapie/ Hyposensibilisierung) ist bei Patienten obligat, die eine Stichanaphylaxie mit respirato­rischen (Atemnot) oder kardiovaskulären (Herzrasen, Schwindel, Bewusstlosigkeit) Symptomen erlitten haben, sowie bei Patienten mit individuellen Risi­kofaktoren.

Die stationäre Aufdosierungsphase der Ultra-rush-Hyposensibilisierung erfolgt über drei Tage in unserer Klinik:

  • Diagnostik: Anamnese, Hauttests, Labor (Bestimmung der spezifischen Serum- Immunglobulin-IgE-Antikörper und des Gesamt-IgE, Tryptase)
  • Ultra-rush-Hyposensibilisierung (rasche Dosissteigerung des Bienen- oder Wespengifts, Injektion subkutan)
  • Entlassung des Patienten nach drei Tagen mit der Erhaltungsdosis

Poststationär:

  • Ständiges Mitführen des Notfallsets (Cortisonsaft, Antihistaminikumsaft, Adrenalinpen)
  • Kontrolle der Wirk­samkeit der Therapie ggf. durch einen Stichprovokati­onstest mit einem lebenden Insekt.

Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Behandlungsschwerpunkt\Hyposensibilisierung

(Dieser Text wurde verfasst von Frau Dr. Elsa Englert)

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