Glossar

Weißfleckenkrankheit

  • Typ: Definition

Hauterkrankung mit Pigmentverlust in der Haut und Schleimhaut.

= Vitiligo. Eine seit dem Altertum bekannte Hauterkrankung mit Pigmentverlust in der Haut und Schleimhaut. Bei den Betroffenen entstehen weiße Flecken. Die Häufigkeit in der Weltpopulation wird mit etwa 1-2% geschätzt. Die Krankheit kann in jedem Alter unabhängig von Geschlecht und Hautfarbe beginnen. In etwa 50% der Fälle tritt die Erkrankung vor dem 20. Lebensjahr auf. Die Rolle der Vererbung der Erkrankung ist noch nicht endgültig geklärt. Jedoch ist eine familiäre Belastung relativ häufig (bis etwa 30% der Fälle). Zu einer umfassenden Diagnostik und Therapie der Vitiligo gehört unter anderem die Abklärung einer assoziierten Autoimmunerkrankung, der Zöliakie. In der PsoriSol Hautklinik wird der Excimer-Laser 308 nm zur Behandlung von Vitiligo eingesetzt. Der Excimer-Laser ist ein energiereicher Laser, der UVB-Licht der Wellenlänge von 308 Nanometer erzeugt. Mit dieser Therapiemethode wird nur die betroffene Haut behandelt. Die gesunde Haut bleibt vom UV-Licht verschont, die Gesamtkörperlichtbelastung wird reduziert. Die Zahl der erforderlichen Behandlungssitzungen ist geringer im Vergleich mit der herkömmlichen UV-Lichttherapie.

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